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Aus den zirkulären Dialogen von A (weiblich) und B (männlich)

A.: Du bleibst dem Konstruktivismus nicht immer treu. Ich merke, wann Deine Konstruktionen nach dem Absoluten greifen.

B.: Wo, meinst Du, endet denn mein Konstruieren?

A.: Dein Konstruieren, so wirst Du mir gleich sagen, endet an der unausgesprochenen Grenzenlosigkeit.

B.: Und wenn ich die Grenzenlosigkeit ausspreche, was meinst Du, beginnt dann?

A.: Die Grenze ist die Grenze zwischen Menschen, auch die Grenzen zwischen den Liebenden, die Grenze zwischen uns. Das Sprechen lebt vom Unterscheiden. Sprich Du es aus ! Es ist Dein Spiel.

B.: Gut, ich sag's: Hinter der Grenze beginnen Tod, Liebe und Leben.

A.: So viel auf einmal? Ich hätte gewettet, daß Du die Liebe nennst, aber dazu noch Leben und Tod?

B.: Und morgen wirst Du mir sagen: Tod, Liebe und Leben sind ein und dasselbe.

A.: Und Du wirst dann sagen: Ja, A., das paßt.

B.: Also, dann bis morgen.

A. zögert, dann sagt sie: Ja, Du, bis heute.

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