Übungen zur Beobachtung zweiter Ordnung
von Heinz Kersting (September 2001)
1. Übung:
"Zeichne eine Unterscheidung und du erschaffst ein Universum!"
(frei nach George Spencer Brown)
Ziel:
Diese Übung dient dem Erlernen der Beobachtung zweiter Ordnung.
Situationen:
Sie ist besonders für Ausbildungszwecke geeignet.
Theoretischer Hintergrund:
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von Foerster, H.: Das Konstruieren einer Wirklichkeit. In: Watzlawick, P. (Hg. und Kommentator): Die erfundene Wirklichkeit. Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben? Piper, München/Zürich 1985, S. 37-60 (engl. Original 1973; 1. deutsche Auflage 1981).
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Simon, F. B., Unterschiede, die Unterschiede machen. Grundlagen einer systemischen Psychiatrie und Psychosomatik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993.
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Simon, F. B., Weber, G. (1993): Systemische Spieltherapie I. Zur Theorie systemischen Intervenierens. In: Familiendynamik 1: 73-81.
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Kersting, H. : Supervision, die hohe Kunst der Unterscheidung. In: Ders., Neumann-Wirsig, H. (Hg.): Systemische Perspektiven in der Supervision und Organisationsentwicklung. Kersting-IBS, Aachen 1996: 19-40.
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Haye, B., Kleve H. (1997): Lehrsupervision als Beobachten des Beobachtens. Systemtheoretische Bemerkungen zur Kommunikation und Wirklichkeitskonstruktion in Prozessen der Lehrsupervision. In: Eckhardt, U.-L., Richter, K. F., Schulte, H. G. (Hg.): System Lehrsupervision. Kersting-IBS, Aachen: 61-79.
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Heinz J. Kersting: Die Kybernetik der Supervision. Oder: Warum der Schäl gerne vier Vögel wäre. In: Das gepfefferte Ferkel Online-Journal für systemisches Denken und Handeln. September 2001.
Anzahl der Mitglieder:
Wenigstens vier, wenn es mehr als sieben Gruppenmitglieder sind, werden sie in Untergruppen zu je vier (oder mehr) je Untergruppe aufteilt.
Verlauf:
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In der Untergruppe übernimmt ein Mitglied die Rolle der ErzählerIn ein, drei (oder mehr) Mitglieder werden mit unterschiedlichen Beobachtungsaufgaben betraut.
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Die ErzählerIn erzählt eine Geschichte (ein Problem, einen Fall oder sonst irgendeine Begebenheit, je nach Zielsetzung der Ausbildung). Während dessen beobachten die BeobachterInnen zweiter Ordnung (aus der Vogelperspektive) die Unterscheidungen, die die ErzählerIn als BeobachterIn erster Ordnung in ihrem Bericht setzt, d.h. wie die ErzählerIn unterscheidet.
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Die erste BeobachterIn zweiter Ordnung listet alles auf, was die ErzählerIn inhaltlich berichtet.
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Die zweite BeobachterIn zweiter Ordnung listet alle kausalen Verknüpfungen der ErzählerIn auf. Sie notiert die Erklärungen und Begründungen (Wenn-dann-Aussagen, Warum-Aussagen).
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Die dritte BeobachterIn zweiter Ordnung listet alle moralischen und ästhetischen Wertungen auf. Sie notiert die Bewertungen (gut-böse, falsch-richtig, schön-hässlich).
Die BeobachterInnen zweiter Ordnung bemühen sich dabei nicht bereits schon Hypothesen zu bilden. Zunächst ist nur das Wie des Unterscheidens der ErzählerIn als Beobachterin erster Ordnung wichtig.
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Nach sieben Minuten stoppt eine der BeobachterIn zweiter Ordnung den Erzählfluss. Diese war vor dem Erzählen mit dieser Aufgabe beauftragt worden.
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Die BeobachterInnen zweiter Ordnung veröffentlichen ihre Beobachtungen.
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Danach überlegen die BeobachterInnen zweiter Ordnung gemeinsam,
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welche Inhalte wurden in der Erzählung abgedunkelt und nicht berichtet und wie hätte man/frau die Geschichte auch anders erzählen können;
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welche Erklärungen wurden in der Erzählung abgedunkelt und nicht gegeben und wie hätte man/frau die Geschichte auch anders erklären/begründen können;
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welche Bewertungen wurden in der Erzählung abgedunkelt und nicht vorgenommen und wie hätte man/frau die Geschichte auch anders bewerten können.
Die BeobachterIn erster Ordnung hört während dessen zu.
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Die BeobachterIn erster Ordnung tauscht sich mit den BeobachterInnen zweiter Ordnung über die erzählte Geschichte und deren mögliche Veränderung durch die Beobachtung zweiter Ordnung aus.
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Rückmeldung im Plenum, wenn mehr als in einer Gruppe gearbeitet wurde. Es empfiehlt sich nicht alle Geschichten im Plenum zu wiederholen.
Zeitdauer:
Für die Untergruppenarbeit wenigstens eine Stunde.
Hinweise:
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Vor der Übung muss der theoretische Hintergrund erläutert worden sein.
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In Ausbildungen, in denen der Fokus Organisationen und Institutionen sind, fordere ich manchmal auf auch noch hinsichtlich des Entscheidens als der wichtigsten Kommunikationsäußerung von Organisationen zu unterscheiden und sich die Frage zu stellen: Von welchen Entscheidungen die ErzählerIn berichtet, die aufgrund von Unterscheidungen getroffen bzw. unterlassen werden (vgl. Bardmann, H. J., Kersting, H. J., Teichert, M. Thesen zum Sozialmanagement. In: Kersting, H. J., Hernández, J., Budai, I. (Hg.): Ausbildung für die Soziale Arbeit auf europäischem Level. Das TEMPUS-Projekt SWEEL. Schriften des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Niederrhein, Bd. 13, Mönchengladbach 1995: 382-385).
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Man könnte die Anzahl der Unterscheidungen auch noch vermehren, z.B. um den Zeitaspekt: Welche Zeitperspektiven wählt die ErzählerIn und welche blendet sie aus? (vgl. Bardmann, T. M., Gerhard, A.: Systemtheorie als Supervision: Zeit ein blinder Fleck in der systemischen Supervision? In: Kersting, H. J., Neumann-Wirsig, H. (Hg.): Systemische Perspektiven in der Supervision und Organisationsentwicklung. Kersting-IBS, Aachen 1996: 59-86).
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Die Repräsentationssysteme, die im Neuro-linguistischen Programmieren – NLP unterschieden werden, könnten auch als Unterscheidungsraster zur Beobachtung zweiter Ordnung herangezogen werden. Dann würden sich die BeobachterInnen zweiter Ordnung fragen: Welche Repräsentationssysteme benutz die ErzählerIn zur Beschreibung der Wahrnehmungen von ihrer Welt und welche vernachlässigt sie? (vgl. die reichhaltige Literatur zum NLP, z.B. Grinder, J., Bandler, R.: Kommunikation und Veränderung. Die Struktur der Magie II. Junfermann, Paderborn 1984).
2. Übung:
"Systeme denken nicht, Personen kommunizieren nicht."
(frei nach Niklas Luhmann)
Ziel:
Diese Übung dient dem Erlernen der Beobachtung zweiter Ordnung mit Hilfe der von Niklas Luhmann häufig genutzten Unterscheidung zwischen System und Umwelt.
Situationen:
Die Übung ist besonders geeignet, um z.B. in Ausbildungen zur Team- und Gruppensupervision, Teamentwicklung, Familienberatung und –therapie, zum systemischen Arbeiten mit Gruppen (Soziale Gruppenarbeit), zur Organisationsberatung und zum Management die Grenzen eines Systems zur Umwelt hin zu beobachten und die sonst übliche Beobachtung und Zurechnung auf Personen (als die Mitglieder eines Systems) durch eine systemische Betrachtungsweise zu ergänzen.
Theoretischer Hintergrund:
Zu den oben genannten Literaturangaben vor allem noch:
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Luhmann, N.: Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1984: 35 ff., 242 ff.
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Luhmann, N.: Die Wissenschaft der Gesellschaft. Frankfurt am Main 1990: 287 ff.
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Luhmann, N.: Die Gesellschaft der Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1994: 60 ff.
Anzahl der Mitglieder:
Wenigstens vier. Wenn es mehr Mitglieder sind, wird das Plenum in Untergruppen aufgeteilt.
Verlauf:
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Im Plenum erzählt ein Mitglied der Gruppe eine Geschichte (ein Problem, einen Fall oder sonst irgendeine Begebenheit, je nach Zielsetzung der Ausbildung). Während dessen beobachten die übrigen Mitglieder des Plenums als BeobachterInnen zweiter Ordnung (aus der Vogelperspektive) die Unterscheidungen, die die ErzählerIn als BeobachterIn erster Ordnung in ihrem Bericht setzt.
Sie beobachten vor allem die Unterscheidungen der BeobachterIn erster Ordnung, die sie in ihrer Erzählung hinsichtlich Person und System verwendet.
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Nach ca. sieben bis acht Minuten wird der Redefluss der ErzählerIn gestoppt.
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Danach teilt sich das Plenum, wenn es groß genug ist, in mehrere Untergruppen.
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In der Untergruppe tauschen die Mitglieder zunächst ihre Beobachtungen zweiter Ordnung aus. Dann schreiben sie gemeinsam eine systemische Geschichte, in der keine Personen mehr vorkommen dürfen. Alle personalen Unterscheidungen, die die BeobachterIn erster Ordnung in ihrer Geschichte gemacht hat, d.h. auch alles, was üblicherweise den Personen zugerechnet wird, wie Meinungen, Gefühle, Individualitäten werden in der neu zu schreibenden Geschichte dem System zugerechnet. (Z.B. "Die psychischen Systeme, die Umwelt des sozialen Systems sind, versuchen das System zu ‚perturbieren’, stören, anzuregen. Diese Störungen verarbeitet das System als Kommunikationen, die im System folgende Anschlüsse, bzw. Nicht-Anschlüsse finden. Es wird im System das Gefühl Angst kommuniziert... Die personalen Systeme als Umwelt des sozialen Systems...."). Wichtig ist, dass in der systemischen Geschichte nach System und Umwelt deutlich unterschieden werden.
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Nach 70 Minuten kommen die Untergruppen zurück ins Plenum. Jede Untergruppe liest der Reihe nach ihre Geschichte vor. Im Plenum wird kontrolliert, ob in der Geschichte streng systemisch zugerechnet worden ist.
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Die ErzählerIn berichtet, ob sich beim Zuhören der systemischen Geschichte möglicherweise ihre Sicht von der erzählten Geschichte verändert hat.
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Daran schließen sich in der Regel weitere Diskurse im Plenum an, z.B. über Sinn und Nutzen einer systemischen Sichtweise, Praktikabilität einer solchen Beobachtungsweise (nach Ausbildungszusammenhang manchmal unterschiedlich gewichtet) bis hin zu ethischen Fragen an die Systemtheorie.
Da das Plenum ebenfalls ein soziales System ist, für das die im Raum anwesenden Personen eine unabdingbare Umwelt sind, lässt sich nicht im vorhinein sagen, welche Wege die Kommunikation im sozialen System Plenum gehen und welche unterschiedlichen Anschlüsse sie finden wird aufgrund der "Befeuerung" durch die Umwelt (Personen).
Es empfiehlt sich darum, für die Plenumkommunikation genügend Zeit einzuplanen.
Hinweise:
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Vor der Übung muss der theoretische Hintergrund erläutert worden sein. Für diese 2. Übung ist es notwendig einige sprachliche Beispiele für eine systemische Beschreibung von sozialen Systemen zu geben.
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Für das Schreiben der systemischen Geschichte in den Untergruppen, ist es manchmal ratsam, dass die Mitglieder der Untergruppen sich zu Beginn ihrer Gruppenarbeit auf ein System (und dessen Grenzen) einigen, da in jedem System, je nachdem wo die Grenzen gezogen wird, wiederum die einzelnen Systeme für einander wechselseitig Umwelt sein können (manchmal spricht man dann von Subsystemen oder auch von Teilsystemen).
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Ich gebe manchmal im Plenum für die Untergruppenarbeit diesen Rat, sich auf ein System zu einigen, den Untergruppen mit auf den Weg. Es sei denn, ich beabsichtige, dass die Mitglieder der Gruppe genau die Erfahrung machen sollen, dass sich die Unterscheidung System/Umwelt innerhalb eines Systems wiederholt. Das System stellt dann selbst eine Umwelt für die Ausdifferenzierung von Teilsystemen dar, die unter der Voraussetzung der Reduktion von Komplexität des umfassenden Systems gegenüber der unbestimmten Umwelt eigene System/Umwelt-Unterscheidungen konstituieren. (vgl. z. B. die Differenzierungen einer Gesellschaft).
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Autor
Dr. päd. Heinz J. Kersting
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geb. 1937,
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Studiengangsleiter des Masterstudiengangs
Supervision der Evangelischen Fachhochschule
Freiburg am Institut für Beratung und
Supervision Aachen,
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Prof. Emeritus der Hochschule Niederrhein,
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Bacc. theol.,
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Dipl.-Supervisor (FH),
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Supervisor (DGSv, SG),
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Lehrender Supervisor SG,
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Balintgruppenleiter,
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Groupworker AASWG,
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Wissenschaftlicher Direktor des Instituts
für Beratung und Supervision und des Louis-Lowy-Instituts
in Aachen,
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Gründungsvorsitzender der DGSv,
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Ehrenmitglied der Spanischen Gesellschaft für
Supervision (ISPA) und der Deutschen Gesellschaft
für Supervision (DGSv),
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Träger des International Group Work Award 2003
der Association for the Advancement of Social
Work with Groups (AASWG),
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Forschungs- und Publikationsschwerpunkte:
Systemische Supervision und Organisationsberatung,
internationale Sozialarbeit.
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Veröffentlichungsdatum: 15. September 2001
© IBS - Institut für Beratung und Supervision - Aachen